Nie vorsichtig, doch immer einfühlsam. Immer direkt, doch nie eindeutig.
Nie auffällig, doch immer augenfällig. Immer gekonnt, doch nie virtuos.
Nie mich betreffend, doch immer mich mitmeinend. (…)
Nie ausweglos, da immer ironisch gebrochen – mithin offen.
Nie stilisiert, doch immer klar als Zeichnungen erkennbar, die nur von Saskia
Niehaus stammen können.Prof. Dr. Raimund Stecker, Düsseldorf „Verdichtungen o.T.“, Katalogtext „Licht im Wasser“, 2006
Es ist diese Vielfalt, die mich im zeichnerischen, malerischen und skulpturalen Werk von Saskia Niehaus überzeugt und die die Betrachtenden in ihrer Offenheit geradezu auffordert, sich selbst im Gesehenen wiederzufinden.
Dr. Andrea Firmenich, Köln / Düsseldorf, 2020Von tief unten beschwört Saskia Niehaus ihre, unsere Zwischenwelten herauf – stets offen, leichtfüßig zwischen den Medien wechselnd, sie miteinander verwebend: Skulptur wird malerisch, Zeichnung greift in den Raum.
Dr. Susanne Blöcker, Arp-Museum Rolandseck, „aus tiefem Grunde“, Katalogtext Salto vitale, 2022Sexualität, Fremd-und Anderssein sind große Themenkomplexe im Werk von Saskia Niehaus. Schamlos und kraftvoll zeichnet und bildhauert sie ihre Sichtweise und ihre Fragen an das Mensch-sein in der heutigen Welt. Mit ihren Mitteln der Zeichnung und Plastik erreicht Saskia Niehaus gekonnt und präzise eine starke emotionale Präsenz.
Prof. Heike Kati Barath, Berlin, Bremen, 2020Wesenhaft verkörpert zeigt sich das Leben in (ihrem) Werk mit all der dazugehörenden Lust und all dem Schmerz, aller Schönheit und Hässlichkeit, aller Zerbrechlichkeit und Stärke.
Dr. Martina Padberg, Kunstmuseum Ahlen, Laudatio zum Zonta Art Award 2022In den individuellen Mythen der Künstlerin Saskia Niehaus scheinen die archetypischen Bilder von Zuständen des menschlichen Seins auf, die sie in ihrer ganz eigenen und erkennbaren Ästhetik zu einem großen Ganzen verbindet. Unbeeinflusst von jeglichen Zeitströmungen und Trends erschafft sie ihr kreatürliches Universum in zeichnerisch, malerisch und bildhauerisch beeindruckender Brillianz.
Dr. Katja Lambert, Eröffnungsrede „Territorium“ Museum Zündorfer Wehrturm, KölnHier wird nichts beschönigt. Die von Harmoniesierungssehnsucht gespeisten Klischees fegt die Künstlerin mit Scharfsinn und Witz aus ihren Bildszenarien. Indem sie mit gespitztem Stift die Lust und Last der menschlich-tierischen Sexualität umkreist, nähert sie sich den großen Lebensthemen: dem Entstehen und Vergehen, der Verbindung und Trennung, der Lust und der Angst, dem irdischen Paradies und der irdischen Hölle.
Prof. Udo Scheel Zur Verleihung des Albert Stuwe Preises für Zeichnung Ennigerloh 2001

















































